Trends im Schaltschrankbau

Wissenswertes zu den Schaltschrankbau Trends. Der klassische Schaltschrankbau verändert sich in den nächsten Jahren stetig. Mehr Automatisierung, weniger Handarbeit.
Es gibt bereits eine Reihe von neuen Ansätzen. Der Wandel wird sich von der Werkstatt zum Schreibtisch vollziehen. Derzeit eignen sich jedoch noch nicht alle Anwendungen dafür.

Das Hauptaugenmerk für die Automatisierung liegt zukünftig in der perfekten Planung und Projektierung.

Beide Schritte finden am Schreibtisch statt. Planung und Projektierung dienen als Grundlage für diverse Bearbeitungszentren. Der bearbeiteten und designten Aufbau wird an ein Bearbeitungszentrum geschickt. Dort werden alle Ausschnitte und Bohrungen nach den Vorgaben erledigt. Das spart viel wertvolle Zeit in der Werkstatt. Hierzu benötigen alle Beteiligten ein großes Know-How, der Planer langjährige Erfahrung. Die Tücken liegen immer im Detail!

Die Werkstatt übernimmt vorerst noch die Bestückung der Einbaumaterialien. Die kompletten Klemmleisten können bereits von Bestückungsmaschinen fertig vorkonfektioniert angeliefert werden. Die Planung ergibt sich einerseits bereits im perfekten Schaltplan, andererseits wird der letzte Feinschliff noch von Hand am Schreibtisch fertig gestellt werden.

Des Weiteren geht die Tendenz der Schaltschrankbau Trends in die Richtung der fertigen Drahtsätze. In ferner Zukunft übernehmen Verdrahtungsmaschinen und Robotern. Wieder ist jedoch der perfekte Schaltplan von Nöten, der die Daten vorgibt. Aus diesem Grund wird bereits in der Planung jeder Draht genau definiert sein.
Bei einer Verarbeitung mit einem fertigen Drahtsatz erfolgt die tatsächliche Verdrahtung noch vollständig von Hand. Das Ablängen der Drähte, die Konfektionierung mit Aderendhülsen oder das Draht beschriften entfällt allerdings komplett. Diese werden bereits fertig durch den Drahtsatz angeliefert. Bei einer Verdrahtung durch eine Maschine kann diese einerseits bei einfachen Anwendungen das gesamte Panel selbstständig verdrahten oder Teilverdrahtungen desselben vornehmen.

Der letzte Schliff und die Endprüfung bleiben jedoch immer in Menschenhand.  Hier zählt die Erfahrung der Gesellen und Prüfer.
Somit werden in den nächsten Jahren Veränderungen in den Werkstätten anstehen. Es liegt jedoch noch ein langer interessanter Weg vor uns.  Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Ausarbeitung und Qualität aller Schaltpläne soweit ist, eine tatsächliche komplette Automatisierung zu zulassen. Selbst bei einer Losgröße von nur einem Stück.

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